Donnerstag, 24. September 2020
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U18 und Verein trotz Niederlage stolz auf erbrachte Leistung

u18 kjell julian trainer hochNach dem Schlusspfiff saßen die Trainer Kjell Preuß und Julian Garcia Mehrens noch lange mit ihren U18-Kickern im hintersten Eck des Platzes zusammen. Es galt, die Niederlage im Pokal-Achtelfinale zu analysieren und zu verdauen. Mit 0:2 hatte die Jungs das Nachssehen gegen die Altersgenossen von Vorwärts-Wacker Billstedt.

"Uns fehlte die Form, die es gebraucht hätte, um dieses Spiel mutig und voller Selbstvertrauen anzugehen", sagte Kjell Preuß zum Spiel. Am Ende musste er aber auch fair zugeben, dass der Sieg der Gäste verdient war, da sie "galliger waren und auf dem Platz extrem selbstbewusst aufgetreten sind". Dass VW in Führung gegangen ist, fand Preuß dem Spielverlauf entsprechend. Dass es aber durch einen absolut unberechtigten Elfmeter geschah, ärgerte ihn dann doch. Das unnötige 0:2 in der Schlussphase war dann "geschenkt".

Ausgeklügeltes Hygienekonzept

Zugern hätten unsere U18 die Arbeit der Geschäftsstelle und aller Helfer gewürdigt, die schon zwei Wochen vor dem Spiel aufgrund der Beschlüsse des Hamburger Senats ein extrem detailliertes Hygienekonzept umzusetzen hatten. So galt es, gleich drei Zonen auf dem Jonny-Rehbein-Sportplatz zu definieren und einzugrenzen, um Spieler, Verantwortliche, Medienvertreter, Funktionäre und Zuschauer im Rahmen der Abstandsregeln unterzubringen – 100 Zuschauer waren neben den Mannschaften plus Betreuern nur erlaubt.

Trotz der Niederlage waren sich nach der Partie alle einige, dass sich der Aufwand mehr als gelohnt hat. Für Kjell Preuß verdiente das ein Sonderlob, denn "was der Verein in den knapp letzten zwei Wochen 'nur' für ein Jugendspiel auf die Beine gestellt hat, ist nicht selbstverständlich und davor habe ich großen Respekt".

 


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