Mittwoch, 13. November 2019
Telefon: 040 / 29 41 26

Handballer verlieren Nervenschlacht gegen Bernburg

Die HG Hamburg-Barmbek muss sich in einer Nervenschlacht gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, den SV Anhalt-Bernburg, mit 26:29 (17:14) geschlagen geben. Die rund 250 Zuschauer, unter ihnen der DHB-Vorstand, sahen ein vor allem in den Schlussminuten höchst nervenaufreibendes Spiel. Bester Werfer der Hausherren war Christoph Wischniewski mit sechs Treffern. Bei den Gästen war Rechtsaußen Nico Richter mit neun Treffern am Sieg beteiligt.

 Beide Mannschaften hatten sich wohl einiges vorgenommen und legten in den Anfangsminuten los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten stand es bereits 4:3. Die Barmbeker Abwehr stand in den folgenden Minuten sehr kompakt und konnte einige Bälle abfangen. Die sich bietende Chance wurde genutzt und man zwang die Gäste beim Stand von 9:5 zu einer Auszeit. Diese konnte den Lauf der Barmbeker stoppen, doch den Rückstand konnten die Bernburger nicht verkürzen. Kurz vor der Halbzeit drehten die Gäste auf und verkürzten auf 16:14. Trainer Tobias Skerka nahm drei Minuten vor dem Pausentee die Auszeit und weckte seine Mannschaft noch einmal auf. Der Weckruf kam zur richtigen Zeit und die Barmbeker gingen mit einer 17:14-Führung in die Kabine.

 Unter den Augen des DHB-Vorstands, anlässlich der Tagung des DHB-Bundesrates in Hamburg, gingen die Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Die prominenten Gäste sahen ein ähnliches Bild wie in Halbzeit eins, auch wenn die Gäste aus Bernburg etwas besser wieder aus der Kabine kamen. Nach zehn gespielten Minuten verkürzten die Bernburger auf 21:19. Die Barmbeker mussten kurz darauf den Ausgleich hinnehmen, bewiesen aber Nervenstärke und konnten zehn Minuten vor Ende wieder in Führung gehen. Die Bernburger sammelten sich in einer Auszeit, bevor die Schlussphase zum Nervenkrieg wurde. Schnell angezeigtes Zeitspiel, unkonzentrierte Aktionen in der Offensive und eine Unterzahl fünf Minuten vor Schluss stellten die Hausherren vor eine Herausforderung die an diesem Abend zu groß war. Die Barmbeker verlieren das Duell gegen den Konkurrenten im Tabellenkeller mit 26:29.

Bis zum nächsten Spiel müssen die Barmbeker diese Niederlage verarbeiten und schnell wieder in die Erfolgsspur finden. Doch mit dem TuS Vinnhorst kommt einer der drei Aufstiegskanidaten nach Hamburg. Bei dieser schweren Aufgabe wird wieder jede Unterstützung von den Rängen benötigt. Anwurf in der Partie in der Sporthalle Wandsbek ist am Samstag, 26.10. um 18:30 Uhr. Tickets gibt es sowohl online auf der Homepage der HGHB als auch an der Abendkasse vor Ort.

Statistik:
HG Hamburg-Barmbek: Dobratz, Knust (im Tor); Mauer, Morgner (2 Tore), Kaminski (4), Wischniewski (6/davon 1 Siebenmeter), Kintrup (3), Glindemann (1), Eschweiler, Kohnagel (4), Evermann, Timm (5/1), Rix (1), Hanisch, Maciejewski, Laursen
SV Anhalt Bernburg: Stemmler, Link (im Tor); Pavlovic (3), Marshall (4), Friedrich, Ackermann (1), Schulze, Sliwka (1), Grafenhorst (7). Coßbau (1), Grgic (2), Richter (9/4), Godon (1)


Quelle: HG Hamburg-Barmbek


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok