Dienstag, 25. Juni 2019
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1. Herren der HGHB: Meister! Aufstieg! 3. Liga!

Unsere Handballer von der HGHB haben nach der Meisterschaft auch die Relegation erfolgreich abgeschlossen und sind in die 3. Liga aufgestiegen!

Nach dem sehr unglücklichen Abstieg in der Relegation in der letzten Saison, wurde das Saisonziel damit erreicht und mit dem sofortigen Wiederaufstieg der größte Erfolg der Vereinsgeschichte von vor zwei Jahren wiederholt. Ein toller Erfolg für den Verein und das Team sowie Trainer Holger Bockelmann, der sich nun nach seiner elften Saison als Coach mit einem weiteren großen Triumph von der Trainer-Bank verabschiedet. Als großer Favorit in die Saison gestartet, gewann die HGHB ihre ersten fünf Spiele, allerdings war dem Team anzumerken, dass sich die neu formierte Mannschaft noch finden muss. Am sechsten Spieltag folgte dann ein unerwarteter ‚Ausrutscher‘ in Weddingstedt, wo zuvor auch der härteste Konkurrent, der TSV Hürup, mit einem Tor unterlag und damit die erste Oberliga-Niederlage für die HGHB seit 925 Tagen. Nach einem weiteren Sieg wurde beim Spitzenspiel in Hürup ein Unentschieden geholt und nur eine Woche später folgte ein klarer Erfolg gegen das dritte Topteam, den THW Kiel 2. Auch die nächsten vier Spiele gewannen die Handballer souverän und wurden mit nur drei Minuspunkten Herbstmeister. Der Start in die Rückrunde verlief mit vier weiteren Siegen ebenfalls nach Plan, bevor eine kleine Schwächephase folgte: Gegen Neumünster unterlag die HGHB nach 1.073 Tagen mal wieder daheim in der Oberliga und musste auch gegen die HSG Weddingstedt einen weiteren Punkt abgeben. Nach einem Auswärtserfolg in Bad Schwartau dominierte Barmbek das Spitzenspiel um die vermeintliche Entscheidung in der Meisterschaft und führte drei Minuten vor dem Ende mit drei Treffern gegen den TSV Hürup. Dass es am Ende doch nur zu einem Punkt reichte, brachte auf einmal dem Konkurrenten mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung und damit die besten Karten, die Meisterschaft zu holen. Barmbek blieb nichts anderes übrig, als den Druck für den Rest der Saison aufrecht zu erhalten und eine Woche später wurden beim Tabellendritten in Kiel wieder beide Punkte geholt. Der nächste Sieg gelang gegen Ellerbek und am selben Wochenende bekam die HGHB Schützenhilfe von der HSG Eider-Harde, die den TSV Hürup bezwang. Damit war Barmbek zurück an der Tabellenspitze und hatte den Gewinn der Meisterschaft wieder in der eigenen Hand. Beim abstiegsgefährdeten MTV Herzhorn wurde es dann noch einmal heikel: Aufgrund von Verletzungen standen im Spielverlauf nur noch zwei Rückraumspieler zur Verfügung, doch in den letzten Minuten entschied das Team die Partie mit einem Kraftakt und toller Moral für sich. In den letzten beiden Spielen der regulären Saison ließ die HGHB dann nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit zwei deutlichen Siegen die Meisterschaft! Aufgrund einer Reduzierung der Teams in der 2. Bundesliga von 20 auf 18, bedeutete diese in diesem Jahr allerdings nicht wie üblich den direkten Aufstieg. In einer mehrstufigen Relegation mussten die Oberliga-Meister noch von zwölf auf zehn Aufsteiger reduziert werden und das Los bescherte den Handballern einen ehemaligen Erst- und Zweit-Ligisten, den Stralsunder HV als Meister der Oberliga Ostsee-Spree, als Gegner für die erste Runde. In einem spannenden Duell auf Augenhöhe setzte Barmbek sich im Hinspiel in Wandsbek knapp mit 27:26 durch. Das Rückspiel in Stralsund war dann an Spannung nicht mehr zu überbieten: Zunächst drehte die HGHB einen Rückstand in eine Fünf-Tore- Führung, geriet zwei Minuten vor dem Ende aber wieder mit einem Tor ins Hintertreffen. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang dann der entscheidende Ausgleichstreffer und die Mannschaft erkämpfte sich in der Abwehr den Ball, sodass nach 120 Minuten ein einziges Tor die Entscheidung zugunsten der HGHB brachte. Damit ersparten sich unsere Handballer eine zweite und mögliche dritte schwere Relegations-Runde und der Wiederaufstieg in die 3. Liga durfte schon im ersten Anlauf gefeiertwerden!

​Was für ein spannendes Saisonfinale und ein toller Abschluss für Trainer-Urgestein Holger Bockelmann.
Herzlichen Glückwunsch!

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