Dienstag, 17. Oktober 2017
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Souveräner Auswärtssieg in Fredenbeck mit 19:29 (6:17)

Die Handball-Gemeinschaft Hamburg-Barmbek hat ihr Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck nach einer starken Vorstellung verdient mit 29:19 (17:6) gewonnen.

Von Beginn an waren die Barmbeker gut im Spiel, stellten eine sichere Defensive und hatten in Florian Knust einen starken Rückhalt im Tor. Da auch im Angriff die Chancen konsequent genutzt wurden, konnte sich der Aufsteiger schnell absetzen und lag nach zwölf Minuten bereits mit 8:1 in Front. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs ging es genauso weiter und nach 12:4 (20. Minute) lag die HGHB zur Pause mit 17:6 vorne. In der zweiten Hälfte fand der VfL zwar besser in die Partie, doch Barmbek hielt dagegen, zog sein Spiel weiter durch und der Vorsprung betrug stets neun bis zwölf Toren. Nach kleineren Diskussionen um zwei ‚vergessene‘ Treffer, stand am Ende 29:19 als offizielles Endergebnis fest. Beim VfL Fredenbeck musste die HGHB verletzungsbedingt zwar auf Robin Morgner und Rune Hanisch verzichten, dafür kam Neuzugang Martin Laursen zu seinem Debüt und fügte sich stark ins Team ein. Von der ersten Minute an stellten die Barmbeker eine sichere Defensive und die Gastgeber damit vor große Probleme. Was dann doch noch aufs Tor kam, wurde von Florian Knust entschärft. Im Angriff spielte sich die HGHB zudem geduldig gute Wurfchancen heraus und nutzte zunächst fast alle. So musste der Aufsteiger in den ersten zwölf Minuten nur einen Gegentreffer hinnehmen, erzielte seinerseits acht Tore und zwang die Hausherren schon nach einer Viertelstunde beim Stand von 10:2 zur zweiten Auszeit. Dem VfL gelangen in der Folge dann zwei Tore in Folge zum 4:10, doch die HGHB ließ sich nicht beeindrucken und erhöhte mit fünf Toren in Serie auf 15:4 (26.). In den letzten Minuten vor der Pause erzielten beide Teams noch zwei Treffer, sodass die Seiten beim Stand von 17:6 gewechselt wurden.
In der zweiten Hälfte fanden die Hausherren dann zwar besser in die Partie, doch die HGHB stand weiter sicher in der Abwehr und ließ nur wenige gute Wurfmöglichkeiten zu. Und wenn Florian Knust doch einmal bezwungen wurde, folgte prompt die passende Antwort im Angriff, wo die Gäste immer wieder gute Lösungen fanden. Der Vorsprung wurde so relativ konstant bei neun bis zwölf Toren gehalten und nach dem 20:10 in der 35. Minute führten weitere zehn ausgeglichene Minuten eine Viertelstunde vor dem Ende zum 24:14. Spätestens beim 26:14 (49.) war die Partie dann endgültig entschieden und Barmbek wechselte noch etwas durch. Jacek Tomala konnte sich so in seiner alten Heimat noch in die Torschützenliste eintragen und Gerald Dobratz kam zu seinem ersten HGHB-Einsatz in der 3. Liga. In der Schlussminute lag Barmbek weiter mit 29:17 vorne, bevor der VfL mit den letzten beiden Treffer des Spiels noch etwas Ergebniskosmetik betrieb, was aber nichts am hochverdienten 29:19-Auswärtserfolg der Barmbeker änderte, der durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zustande kam, in der Dennis Tretow mit neun Treffern die meisten Tore erzielte. „Meine Mannschaft hat sich heute belohnt. Das war eine starke Kollektivleistung. Unsere Defensive hielt sich konsequent an die taktischen Vorgaben und Florian Knust gab mit einer starken Quote den nötigen Rückhalt. Offensiv brachten wir ebenfalls Feuer ins Spiel und Fredenbecks Deckung konnte dem Druck heute nicht standhalten. Unser Neuzugang Martin Laursen vom HSV Norderstedt konnte ebenfalls überzeugen. Martin hat gezeigt, dass er eine großartige Verstärkung für uns ist. In der Deckung resolut, im Angriff auf fast jeder Position einsetzbar und immer gut drauf, wie Dänen halt so sind. Jetzt
geht es am Dienstag nach Schwerin. Das wird wieder ein ganz hartes Brett, aber wir freuen uns darauf, wieder vor großer Kulisse spielen zu dürfen. Volle Hallen machen einfach Spaß“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann nach der Partie. Bereits am kommenden Dienstag, 3. Oktober, muss die HGHB um 16.00 Uhr bei den Mecklenburger Stieren Schwerin
antreten, bevor es nach einem freien Wochenende am Samstag, 14. Oktober, um 18.30 Uhr beim Oranienburger HC weitergeht .
Tor: Florian Knust (zwei gehaltene Siebenmeter), Gerald Dobratz
Feld: Dennis Tretow (9), Christoph Wischniewski (6/4), Arne Schneider (5), Timon Kaminski (4), Martin Laursen (2), Henning
Mauer (1), Jacek Tomala (1), Timo Kretzschmar (1), Per-Jonas Becker, Moritz Hesse, Tim Siebert (n.e.), Jonas Deelmann
(n.e.)